Akram Al-Siraj

Akram Al-Siraj ist ein irakischer Cellist, der 2009 in Baghdad angefangen hat, am Institute of Fine Arts Cello zu studieren. 2011 bewarb er sich für einen Workshop an der Yes Academy und war dort dann von 2012 bis 2013 sowohl Mitglied als auch Leiter des Orchesters. Weiterhin spielte er in der Iraq National Symphony Baghdad und der Youth Iraq National Symphony. Außerdem war er im Jahr 2013 Teil des Morgenland Festivals Osnabrück.

Seit 2015 ist er Mitglied der "Banda Internationale" und spielte bei zahlreichen Projekten wie beispielsweise dem Ensemble “The Mysterious Khikhal", "TransitRoom" oder als Solocellist bei verschiedenen Theaterproduktionen wie  "Ich spiele, du spielst, wir spielen" oder "Jeder stirbt für sich allein". 

Thabet Azzawi

- Ist ein syrischer Oudist/Komponist.

- Wurde am 7/7/1990 in DeirEzzor- Syrien geboren.

- Begann mit 9 Jahren, Oud zu spielen. 

- Ist Medizinstudent.

- Ist der erste Oudist in Syrien, der die 7. Saite zu der Oud hinzugefügt hat, um die Fähigkeiten der Oud zu erweitern.

- Gibt viele Workshops über die neuen Spieltechniken der Oud , moderne Oudkomposition, arabische/orientalische Musik, und wie man durch die Musik Grenzen überwinden und Rassismus bekämpfen kann.

- Hat das internationale Musik-Fest für Syrien mit dem Namen „Die syrische Musik-Woche” im März 2015 gegründet und gestartet.

- Hat mit vielen berühmten Musikern und Bands gespielt und aufgenommen z.B STING, BAP, Konstantin Wecker, Dirks & Wirtz, The Ten String Orchestra, TANN Trio, Transit Place … 

- Spielt in eigenen Bands wie „Banda Internationale“, „ 13 Syndrome Duo“, und „The Mysterious Khilkhal Quartett“.

- Hat die Musik für das Theater Spiel „Verbrennungen“ in den Landesbühnen Sachsen – Radebeul komponiert.

http://www.thabetazzawi.com/

Sam A. Jarju

Bandleader:  Kora, Gitarre, Percussion, Lead Sänger

Sam Jarju stammt aus Gambia, Westafrika. Neben einer guten schulischen Erziehung und Ausbildung zum Tischlerhandwerk war Sam parallel dazu eigentlich schon von früher Kindheit an darauf orientiert, seinen Weg als Musiker einzuschlagen. Der hochbegabte Junge trommelte mit gleichaltrigen Freunden und agierte später in der Schultheatergruppe als Trommler und Sänger. Mit eiserner Disziplin entwickelte er seine Fähigkeiten soweit, dass er 1999/2000 als Lehrer für Afrikanische Trommel Percussion und professionelles Singen an der Hochschule von Bakau Sanchaba eingestellt wurde.

Ab 1992 begann Sam professionell Musik zu machen. Er war Mitglied der Gruppe Super Juffureh Band International, eine der beliebtesten Life Bands Gambias, darüber hinaus bekannt aus Rundfunk und Fernsehen. Ausgebildet wurde er von seinem Bruder, Mamina Jarju, der als populärer gambischer Musiker bis heute o. g. Band leitet.

Der legendäre Superstar Tatadingding Jobateh nahm Sam unter Vertrag für seine Salam Band. Mit dieser tourte er viel durch westafrikanische Regionen und europäische Länder.

Sam übte und perfektionierte sich auch in der traditionellen Kunst des Kora-Spielens. Er lebte mehrere Jahre mit der bekannten Musikerfamilie von Malamini Jobateh. Dank der Unterstützung dieses hervorragenden Lehrers widmete sich Sam intensivst dem Studium der Kora. Zwischen 1994 und 2000 wirkte er an drei CD-Aufnahmen entscheidend im Arrangement und in der Ausführung mit, eine Aufnahme entstand in einem Studio in London.

Sam ist ein Mann vielfältiger Talente – die meisten Songs komponiert und textet er selbst. Seine musikalische Arbeit ist geprägt von einer außergewöhnlichen Vision, die gleichzeitig seine Mission ist: afrikanische Musik und Kultur auch außerhalb Afrikas hörbar und sichtbar zu machen.

Im Jahr 2000 kam er nach Deutschland und gründete in der Stadt Dresden die Band Sam & Reggae Manding Band.

Grigor Shagoyan

Sänger, Gitarrist, Gründer und Komponist des Trio Aguas

Grigor Shagoyan stammt aus Armenien. Er studierte -  nach einer Zeit in diversen armenischen Bands - an Jerewaner und Rostocker Musikhochschulen klassischen Gesang (u.a. bei Montserrat Caballé) und Gitarre. Er lebt seit 2002 in Deutschland. Shagoyan stand als Sänger und Gitarrist bereits auf vielen Bühnen, unter anderem an der Staatsoper Jerewan, Landesbühnen Sachsen und der Deutschen Oper Berlin. Er ist Gründer, Arrangeur und Komponist des Trio AGUAS.

Die Rezension zum CD „Sounds of Armenia“

Gerade war Armenien wieder einmal in den Schlagzeilen und sorgte prompt für Ärger, ohne selbst Schuld daran zu sein. Die Bezeichnung "Völkermord", der an der Bevölkerung des kleinen Landes im Kaukasus vor einhundert Jahren begangen wurde, sorgte in Ankara für Unmut. Dieses "So schlimm war's doch gar nicht", das sich nachfolgende Generationen von Tätern herausnehmen, lässt neue Generationen von potentiellen Tätern wach werden. Das beste Mittel gegen kulturelle Abgrenzung, die letztlich zu Fremdenfeindlichkeit führt, ist die kulturelle Grenzüberschreitung. Das Trio Aguas, das sich aus einem Armenier, einem Moldawier und einem Ukrainer zusammengetan hat, lebt und arbeitet in Dresden. Also ausgerechnet da, wo Montagsabendsspaziergänger ihren Unmut zusammentun, weil sie ihren Dialekt gefährdet sehen. Aguas lebt den Grenzübertritt nicht nur mit ihren eigenen verschiedenen Nationalitäten. Sie bringen auch grenzübergreifend Kulturen zusammen. "Sounds of Armenia" greift tief in den Fundus der Kultur des verfolgten Volkes der Armenier. Dabei beweisen sie musikalisch, dass Armenier nicht in der Bitterkeit der Erinnerung stecken geblieben sind, sondern ein modernes Land zwischen Orient und Okzident geworden ist, wobei es allerdings noch genügend Probleme mit Presse- und Meinungsfreiheit zu bewältigen hat. Die Musik des Trios Aguas jedoch ist frei von Einengung und Repressalien. Die traditionellen musikalischen Ideen Armeniens gehen in den Interpretationen der drei Musiker auf in moderner Jazzspielart, finden ihren Weg in die Virtuosität des Flamencos und werden gekonnt in einem Chanson von Charles Aznavour versteckt. Und so geht es weiter durch die Welt der Variationen. Bossa und Funk harmonieren auch mit arabischer Percussion. Gregorianischer Gesang führt in die Stille eines Klosters, während die Gitarren leise perlen. Das Trio Aguas lässt mit den "Sounds of Armenia" den Hörer, die wunderbare Welt der Vielfalt entdecken. 
© Karsten Rube

www.aguas.de

Ali Pyraby

Musiker und Musiklehrer für persische, orientalische und klassische europäische Musik - Violine, Santur, Setar, Kamancheh, Tombak, Tanbur, Oud, Daf

Biografi von Ali Pyraby (Pirabi)

 geboren 1978 in Shiraz, Iran
– Santur-Unterricht seit dem 7. Lebensjahr, Geigenunterricht seit dem 9. Lebensjahr
– Unterricht in klassischer iranischer Musik sowie in den Grundlagen der europäischen Musik
– 2 jähriges Studium an der Hochschule für Musik Teheran
– erster Preis beim iranischen Musikfestival 1994
– jeweils erster Preis beim iranischen Provinzfestival in den Jahren 1994-1999
– Auftritte an der Hochschule für Musik Teheran, am Konservatorium Teheran und in einigen anderen Universitäten
– Leitung der Sana-Band 1994
– verantwortlich für das Jugendmusik-Forum 1999
– Auftritte bei den Gedenkfeiern zu Hafez‘ Geburtstag in Shiraz am Hafez Grabmal in den Jahren 1998, 2001, 2004 und 2007
– Konzerte in Paris und Madrid
– viele Konzerte im Iran mit berühmten Sängern, Spezialisten für iranische klassische Musik und traditionelle Volksmusik
– Gründung einer Musikschule in Shiraz 2005
– Zusammenarbeit mit der Hayran-Band als Gheychakspieler
– Zusammenarbeit mit vielen weiteren Formationen
– Kompositionen für Theater, für Soloinstrumente und Orchester
– Unterricht in Santur, Violine, Setar, Kamanche und Tambur
– Autor einer Musikgeschichte des Iran und eines Santur-Lehrbuches sowie mehrerer Essays

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Biografi von Ensambel SAMA

Bereits seit Jahr 1995 habe ich die Gruppe SAMA im Iran aufgebaut. Wir spielten bis 2013 im Iran sowie in vielen in Europa feierten sie außerordentlich erfolgreich Konzerte.
Ich erweckte die Gruppe in Deutschland zu neuem Leben, mir zur Seite stehen der Sänger Hossein Arabzadeh, der Tombakspieler Mehran Asgharzadeh und der Trommelspieler: Simon Hänel.

alipirabi.de

Njamy Sitson

Multiinstrumentalist, Komponist, Schauspieler, Erzähler und Musiktherapeut

Njamy Sitson leitet am 22. Oktober 2016 im Rahmen des Symposiums "Kulturelle Vielfalt in der Musikpädagogik" den Workshop Afrikanische Musikpraxis "Gemeinsames Trommeln und Singen als integratives Mittel für Sozialkompetenz in der Interkulturalität".

Njamy Sitson ist ein Weltbürger mit afrikanischen Wurzeln. Er stammt aus Kamerun und lebt seit 16 Jahren in Deutschland. Er spielt vielerlei Instrumente, ist Komponist, Schauspieler, Erzähler und Musiktherapeut. Am Freien Musikzentrum in München und an der Medical School of Hamburg (MSH) lehrt er afrikanische Musik mit Schwerpunkt auf „Polyphone Gesänge und Percussion aus Zentralafrika“. Außerdem leitet er Gesangswerkstätten für Chöre und klassische Orchester in ganz Europa. Für den ARD-Film „Blutige Steine“ komponierte er die Musik mit.

Njamy Sitson spielte an der Seite von Barbara Rudnik im Film „Oktoberfest“ sowie in „Mandela – Das Musical“ mit Charles Huber („Der Alte“). Zuletzt war er als Hauptdarsteller in dem Kinofilm „Mein Deutschland“ von Martin Pfeil zu sehen. Zusammenarbeit mit Wolfgang Lackerschmid, Prof. Peter Michael Hamel, Pandit Kishor Gosh, Meister-Sitarspieler aus Indien, Rhani Krija und dem „Romeo-und-Julia-Chor“ der königlichen Oper in Stockholm. Im Moment tourt er mit verschiedenen hochwertigen Besetzungen: „DAKTARIMBA“ mit Wolfgang Lackerschmid, „World Percussion Ensemble“ und „Heimatlieder aus Deutschland“ und als Vocal-Solist mit dem „Classica Orchestra Afrobeat“ aus Bologna. Von Njamy Sitson sind zwei CDs erschienen, „African Angel“ und „Kulu“. Mit seinem Chor singt er auf der CD „Weltenbrand“ von Konstantin Wecker.

Njamy Sitsons Lebensmotto ist es, „eine Völkerverständigungsmusik schaffen und weitergeben“.

www.njamy-sitson.com

Elena Gorshunova

Sopranistin

Von 2002 bis 2010 gehörte die Sopranistin dem Ensemble des Sankt Petersburger Mariinsky Theaters an, wo sie sich ein breites Repertoire erarbeitete und in zahlreichen Neuproduktionen zu sehen war. Auf ihr erfolgreiches Debüt als Sophie („Der Rosenkavalier“) im August 2010 an der Semperoper Dresden folgte ein Festengagement in Dresden bis 2013.

Einen großen Erfolg feierte Elena Gorshunova 2009 als Contessa di Folleville („Il viaggio a Reims“) unter Kent Nagano an der Accademia di Santa Cecilia in Rom. Weitere Höhepunkte ihrer Karriere waren die Partien Giulietta („I Capuleti e i Montecchi“) an der Seite von Elīna Garanča und Elvira („I Puritani“) jeweils in Riga, Cathérine in Bizets „La jolie fille de Perth“ in Bern sowie Susanna („Le nozze di Figaro“) am New National Theater Tokyo. 

Elena Gorshunova arbeitete mit namhaften Dirigenten wie Valery Gergiev, Kent Nagano, Karel Mark Chichon, Vladimir Jurowski, Michael Güttler, Alberto Zedda, Nicola Luisotti, Giorgio Morandi, Asher Fisch, Rani Calderon, Julia Jones.

Neben ihrem Opernschaffen tritt sie regelmäßig als Konzert- und Liedsängerin auf, beispielsweise mit Mahlers „Des Knaben Wunderhorn“ und Rachmaninows „Die Glocke“.
Im April 2014 sang sie „Carmina Burana“ in der Münchner Philharmonie.
Unter der Leitung von Friedrich Haider war sie als Giulietta beim Klangvokal Musikfestival in Dortmund zu hören.  

Die Sopranistin Elena Gorshunova stammt aus Perm in Russland. Im Anschluss an ihr Gesangsstudium an der Gnessin Musikakademie in Moskau gab sie ihr Debüt im niederländischen Utrecht beim Early Music Festival mit der Partie der Clarice in Giovanni Paisiellos „I filosofi immaginari“. Für ihre Gesangskunst wurde Elena Gorshunova mit zahlreichen Auszeichnungen und Preisen geehrt, darunter der 1. Preis der Anneliese-Rothenberger-Stiftung, die Geneva International Music Competition, der Internationale Rimski-Korsakow-Wettbewerb und der 3. Preis beim Internationalen Jelena-Obraszowa-Wettbewerb. Außerdem war sie Finalistin des Plácido-Domingo-Operalia-Wettbewerbs.

gorshunova.com

Madin Adeniyi Johann Ogunlade

Balalaika

1977 in Rostov-am-Don geboren, bekam mit 6 Jahren den ersten Balalaikaunterricht. 1989 schloss er  die Musikfachschule in  Wologda ab (Klasse von Y. M. Belenov) und siedelte anschließend nach Deutschland über. 1990 setzte er seine musikalische Ausbildung an der Musik- und Kunstschule „Ottmar-Gerster“ Leipzig (Klasse von E. Funkner) fort. Nach dem Abschluss 1994, folgten zwei Teilnahmen bei „Jugend Musiziert“ 1994 und 1997 mit jeweils ersten Preisen. 2000 bekam er beim IV internationalen Wettbewerb „Kubok Severa“ in Tscherepovec einen Sonderpreis. 2001 besuchte er Weiterbildungskurse am „Rimski-Korsakov“ Konservatorium St. Petersburg bei Prof. A. P. Schalov Balalaika. 2006 machte er ein Praktikum am „S.V. Rachmaninov“ Konservatorium Rostov-am-Don bei Prof. A. S. Danilov. Im gleichen Jahr begann er das Studium der Mathematik an der Universität Leipzig. Von 2007 bis 2012 studierte er am „S.V. Rachmaninov“ Konservatorium Rostov-am-Don in der Klasse von Prof. A. S. Danilov. In dieser Zeit war er Stipendiat in der Förderung des Vereins Yehudi Menuhin Live Musik Now, Leipzig, e.V. 2016 schloss er sein Aufbaustudium bei Prof. A. S. Danilov am „S.V. Rachmaninov“ Konservatorium ab. In den vergangenen Jahren spielte er als Solist mit der Jenaer Philharmonie, dem philharmonischen Orchester Altenburg-Gera, dem MDR- Sinfonieorchester und dem Gewandhausorchester Leipzig zusammen und konzertierte u.a. in Berlin, Leipzig und anderen Städten Deutschlands, in Russland, Ukraine, Norwegen, England und Frankreich.

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